Altmessnerhof in Gries

 
 
Die architektonische Qualität des Altmessnerhof ist gekennzeichnet durch seinen Ortsbildprägenden- ästhetischen Charakter; trotz seiner kompakten einfachen Erscheinung lässt er auf ein reiches Inneres schließen. Der Altmessnerhof ist in Teilen seiner architektonischen Ausführung einem Renaissancesitz ähnlich (Stuckdecken…)
Grundlage für die Planung war eine Analyse der Bausubstanz durch eine Baualtersbestimmung der Grundrisse und der Putzoberflächen.
Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Seit dem 16.Jahrhundert sind keine einschneidende Umbaumaßnahmen erfolgt.
Durch die Baualtersbestimmung konnten die historisch wertvollen Gebäudeteile herausgefiltert, besonders beachtet und restauriert werden. Der bauliche Zustand des Wohngebäudes war gut aber in einigen Teilen renovierungsbedürftig; Die Außenmauern waren in einzelnen Bereichen zu verbessern, die Holzdecken sind verstärkt worden. Die Fenster wurden saniert bzw. ausgetauscht, die Böden neu eingebaut, die Putze saniert bzw. erneuert. Oberste Maxime war den Charakter des Gebäudes zu erhalten. Die Stuckdecken wurden restauriert und die farbige Gestaltung in Teilen rekonstruiert. Die Innentüren stammen alle aus dem 17.Jahrhundert und wurden fachgerecht restauriert und angepasst. Das Dachgeschoß wurde ausgebaut und durch eine neue Treppe erschlossen. Bei der Neueinteilung der Grundrisse wurde die alte Bausubstanz weitgehend beibehalten. Einzelne Putzoberflächen bzw. Farben wurden im Innenbereich als Einzelelemente herausgeholt und bilden als Bilder Teil des Innenraumes.